// · a · song · that · no · one · knows · ♥ · //


es ist nämlich so: wir haben das einzig richtige getan. wir haben gelebt.

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{you can take a picture of something you see - in the future where will i be? you can climb a ladder up to the sun or write a song nobody has sung or do something that's never been done - are you lost or incomplete?
}
 
but you know where you come from...i love you ♥ 
 

 
~ in other words there are no words ~
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amazed ♥
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coldplay // talk.
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i took a life for granted until it slipped right through my fingers although forever parted i feel your prescence more than ever there's no return from where you went and it leaves me stranded
 
but it's written in my heart it's written in my soul now all the memories torn in me a constant overload it's written in the sky it's written in the stars now i'm haunted by the things i know i should've done and all the time we should have had is gone
 
tonight in me your light will shine and with a beautiful sky above i was reduced to being human i feel i'm ten feet under and i long for your embrace in the absence of your love
 
i pretend to be alright but it's written in my heart it's written in my soul now all the memories torn in me a constant overload
 
tonight in me your light will shine in me now your living in me right in here in the bottom of my heart with a beautiful sky above

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endzeitstimmung.
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saybia // stranded.
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{glückskekse heißen ja auch nicht umsonst glückskekse.}
 

 

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gestern habe ich fotos zusammen gesammelt. fotos die ich mitnehmen werde. fotos von menschen die ich liebe. und von menschen die mir mal sehr wichtig waren. dabei war auch ein foto von dir, mädchen. als ich es sah musste ich weinen. wirklich weinen. was wir jetzt haben reicht mir durchaus. wirklich. es ist witzig. es macht spaß. und wir können reden. sogar über uns. es ist ganz gut so wie es jetzt ist. manchmal sag ich auch gar nichts wenn du etwas wissen möchtest. das ist witzig. die antworten die ich dir nicht mehr liefern muss. worauf auch immer. dass ich mit dir spielen kann. wann ich will. dass ich es kann. so wie du. damals. ja ein bischen witzig ist das schon. aber das foto gestern. weißt du auf dem foto sitzt du noch auf unserer alten eck-couch. damals war die couch noch an der anderen wand. du sitzt dort und grinst so seltsam in die kamera. so wie du immer gegrinst hast wenn ich ein foto von dir oder uns machen wollte. weil du so unsicher warst. wie du gucken sollst. es war dieser blick. und diese handbewegung. dieses licht. dieses lächeln. was wir immer hatten. wenn wir wieder über all die dinge gelacht haben über die sonst niemand lacht. ich hielt dieses foto in der hand und heulte. weil dieser mensch der dort auf dem foto auf unserer eck-couch sitzt, wie jeden dienstag. mindestens wie jeden dienstag, sitzt du auf diesem foto auf dieser couch. weil dieser mensch - du - mal ein teil von mir war. du warst mal mein. du warst das was alle "bessere hälfte" nennen. du bist auf diesem foto. und ich weiß wie es sich angefühlt hat. wie die dienstage mit dir waren. wie es war neben dir auf der couch zu sitzen. und musik zu hören. fernzusehen. dummzuquatschen. zu lachen. ich weiß es. ich weiß wie es sich angefühlt hat. ich weiß, wie es meins war. ich weiß, wie es mir gehört hat. ich weiß, wie ich niemals in erwägung gezogen hätte, dass das mal irgendwann nicht mehr da sein könnte. ich weiß, wie ich nie aber auch nie niemals an uns zeifelte. ich weiß, wie überrascht ich war, als es auf einmal nicht mehr sein sollte. ich weiß, wie es war als du nicht mehr neben mir saßt. als du nicht mehr mit mir lachtest. ich weiß jetzt wie es ist wenn du nicht mehr der andere teil von mir bist. schon gar nicht der bessere. ich weiß jetzt wie es ist zu bezweifeln, dass irgendetwas ewig hält.
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paralyzed.
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howie day // africa (acoustic)
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in the shape of things to come
too much poison come undone
'cause there's nothing else to do
every me and every you.
 
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herrje.
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placebo.
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it broke my heart to leave the city
i mean it broke what wasn't
broken in there already
but with you i'm not givin' up
tonight i'm not givin' up
 
{there was abiball on saturday. ohneworte. there was you, the strandbar, your camera and us today. iloveyou. there will be sophienclub tomorrow. and i don't know what i'd think on it. there will be d's party on wednesday. "und WIR dachten wir würden uns nach der schule nicht wieder sehen, haha." there will be l's party on friday. before she's leaving and goes to australia for a year. and everybody wants us to do the same...abschiedsparty...don't know. there will be h's abiball on saturday. the 2nd one, yeah. there will be one week holiday from monday on. there is already too much holiday now. and of course - there is oldies radio. i could cry the whole night. i miss school. my teachers. they were so cute on saturday. and my class mates. they were so wonderful the last years. and i need more time. haha. there's so much to do. i have to finish drivers license till july. i have to get a study place. or something like that. i need more time. yes. 
 
and i need to see you. but i ain't sure if that's what i really want.}

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amazed.
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91.4 berliner rundfunk ♥
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und dann könnte sie plötzlich meinen sie hätte todesangst.
gemischt mit kontrollverlust.
und leere.

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YEAHYEAHYEAH.
 
das war dann wohl ABI 06 :D
 
uuuund. sagt was ihr wollt. 
aber. mündliche prüfung - ist - einfach - mal - HORROR. so.
 
es ist okay.
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ich weiß. ich stell mich auch ganz besonders an.
angst vor der letzten, der allerletzten abiprüfung festhalten: 
 
PANIK !!! und wie.
 
vier punkte.
deutsch.
werden doch wohl drin sein. 
 
PANIK.
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panisch i guess.
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the perishers // pills
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diesmal ohne verdrängen. 
  
"hurra."
  
ich sollte mich freuen.
  
nur ist es ein bischen wie einen guten freund verlieren. auch wenn der gute freund mich fast umgebracht hätte. und ich mir seit damals nichts anderes wünschte als dieses hier. ich konnte ja nicht ahnen, wie es sein würde...loslassen einer zeit - einer epoche. 
 
vergessen. warum es so weh tat. weil es jetzt ja nicht mehr so ist. weil ich es ja doch überlebt habe. weil es ja so schlimm scheinbar doch nicht wahr. 
vergessen. wie es sich angefühlt hat. als sie nicht mehr da waren. als man plötzlich allein war. als man lernte zu zweifeln. als man lernte auf abstand zu gehen. als man lernte mauern zu bauen. vertrauen und nähe in allen ehren. 
vergessen. wie es war als man vertrauen und nähe suchen musste. als man dachte sie wären für immer verloren. nein es war nicht schön. es war alles andere als schön. aber gefühle. gefühle darf man doch nicht vergessen. 
angst. mich zu vergessen. zu verlieren. und irgendwann nicht mehr wieder zu finden...

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fremd.
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the perishers // trouble sleeping :*(
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es reicht nicht zu wissen, wen man liebt.
auch nicht, wie man liebt.
und nicht, was man liebt. 
 
man sollte wissen, warum man liebt.

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die tröte. in dein gesicht. dein küsschen, dein lachen und mein abistreich. komisch genug. ich - abistreich. also. ich - abitur. HAHA. und schon wieder viel zu viele gefühle. das gefühl nichts und alles zu wissen. vier tage frei. montag die abiturzeugnisse. das geht so nicht. das geht zu schnell. viel zu schnell. ich hatte doch meine letzten stunden noch gar nicht. ich hab sie doch gar nicht als diese wahrgenommen. heute hätte ich deutsch gehabt. und bio. in der siebten stunde biologie. aber nichts da. der biologieunterricht an dieser schule mit diesem kurs ist vorbei. für immer. immerimmerimmer. was ist mit den arbeitsblättern, die ich noch nicht ausgefüllt habe? was ist mit dem buch das ich noch nicht gelesen habe? was ist mit der abendschau die ich nach vier semestern pw leistungskurs immernoch nicht regelmäßig einschalte? was ist mit macbeth? das muss ich doch auch noch zu ende lesen. die biologie arbeitsblätter, sie sind immernoch leer. und sie werden leer bleiben. weil es keiner mehr sehen will. weil es niemanden mehr interessiert. weil es in den stundenplänen der lehrer keine dreizehnte klasse mehr gibt. jetzt nicht mehr. wir könnten uns vor den raum stellen, in dem wir morgen früh die ersten zwei stunden bio hätten. wir könnten uns einbilden die stimme unserer lehrerin zu hören. "NA  F-O-S-S-I-L-I-S-A-T-I-O-N" würde sie rufen, auf die frage "ja was ist denn das genau?". alles klar. was ist mit den kunsthausaufgaben? auf die wir beide null punkte bekommen haben? wir müssen unsere note doch noch retten. noch ein bischen mit den stühlen kippeln. und unsere köpfe an die wand lehnen. chemischen fünfminutenfraß mit champignonsgeschmack. oder in rahmsoße. laut lachen. weil die vorstellung, dass die frau da vorne auch ein leben neben der schule hat einfach zum piepen ist. haare kraulen. rücken kraulen. nacken kraulen. lachen über d's kommentare. lachen. kippeln. kunst. vorbei, das. vorbei, für immer. wir werden dort garantiert NICHT mehr sitzen. nie wieder. nie wieder so. nie wieder die panischen telefonate vor pw-klausuren. nie wieder hilferufe bei den mathe-klausuren. nicht diese. es wird nich dasselbe sein. der alltag ist - vorbei. für immer. und heute war abistreich. und wir waren es die die fenster mit zeitungen zugeklebt haben. wir haben die wasserbomben nach den kleinen geworfen. wir haben die späße mit den lehrern getrieben. wir waren es. und jetzt ist es vorbei. und montag gibt es zeugnisse. und eine woche später die mündlichen prüfungen. und in zweieinhalb wochen den abiball. dann werden wir in dieser schule nichts mehr zu suchen haben. nichts, niente, rien, nothing. wir könnten jetzt noch hingehen und so tun als würden wir fürs mündliche abi lernen müssen. witzig, jaja. aber dann werden wir hingehen und nicht mehr dorthin gehören. raus. kein teil mehr dieser schule. natürlich ist es schön. irgendwie. aber es waren verfluchte dreizehn jahre. mehr als die hälfte des eigenen bisherigen lebens dieser alltag. um acht hin, wahlweise mal später...gelernt und abgekotzt...unentschuldigte fehltage...interessieren niemanden mehr. eigentlich haben sie auch nie jemanden interessiert. das ist es nicht, was bleibt. es wird zum alltag. das ganze. war alltag. dreizehn jahre lang. und jetzt ist es vorbei. schulalltag ist beendet. weg. es gibt ihn nicht mehr. und dann kommen die sommerferien. das werden die ferien die dann für sehr sehr lange zeit erstmal nicht mehr enden werden...
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"ich weiß, dass es oberflächlich ist dieses lied aufs abitur zu beziehen. aber es treibt mir tränen in die augen, der gedanke daran, dass wir das hier gerade lernen um diese einmalige abiturklausur zu schreiben. in diesem zustand. auf diesem weg."
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SEHR melancholisch.
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xavier naidoo // dieser weg
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danke, dass du ab und zu anrufst. mich anrufst. du fehlst mir. wirklich. zwar nicht doll. aber ich mag es wenn du an mich denkst. und wenn du nur eine kurze frage von fünf minuten stellst. das ist egal. du denkst an mich. ich existiere in deinem leben. du hast ein bild von mir. ein echtes. du siehst mich. dafür danke ich dir. das tun nicht viele. leider. vielleicht mache ich es ihnen auch nicht leicht. ja bestimmt mache ich es ihnen nicht sehr leicht. aber dir ja auch nicht. ich habs dir ja nie gesagt. wie ich so bin. aber du weißt es. weil du aufmerksam warst. dafür danke ich dir. ich danke dir für das buch das ich lesen soll. ich danke dir, dass du mein lieblingsbuch lesen möchtest. ich hab es vorher niemandem verliehen. vielleicht werde ich es nach dir auch niemandem mehr verleihen. mein herz hängt dran, weißt du. es ist mein lieblingsbuch. aber ich möchte, dass du weißt was dort drin steht. weil du dann weißt, was mir das bedeutet. das buch. die geschichte. du weißt dann, warum es mein lieblingsbuch ist. ohne dass ich es dir sagen muss. ich danke dir, dass du sagst ich sollte öfter david bowie hören, du magst ihn so sehr. er erzählt so schön. du liebst seine texte. und die musik. natürlich sollte ich das öfter tun. alle sollten öfter david bowie hören. dann wäre die welt vielleicht ein bischen besser. du würdest lächeln würde ich dir das sagen. ich würde gerne neben dir auf deinem bett liegen. ein bischen an die decke starren. und david bowie hören. und dir sagen, dass alle mehr david bowie hören sollten, weil die welt dann ein bischen besser wäre. weil ich es liebe wenn du lachst. weil ich mag wie du lachst, wenn du lachst, weil ich dich dazu gebracht habe. ich danke dir, dass du mit d auf dem boden gelegen hast und david bowie gehört hast. weil sie sollte auch öfter david bowie hören. ich weiß, dass du dachtest, sie sollte das tun. weil du auch lachen würdest, wenn ich das sagen würde. ich danke dir, dass du diese gespräche mit ihr geführt hast. ich danke dir, weil ich weiß, was es für dich ist. so ein gespräch. weil ich weiß, dass es gar nicht eure sorte gespräche ist. dass du jemanden brauchtest, mit dem du so reden konntest. ich hoffe du hast mich in diesem moment ein bischen vermisst. also ich habe dich ein bischen vermisst als d erzählte, dass ihr auf dem boden gelegen habt. mit david bowie. und diesen gesprächen. weil ich es so gern täte. so gern getan hätte. weil ich manchmal gerne die dinge täte die sie tut, weil sie sie tun muss, weil sie ohne dich nicht leben kann. aber leider darf ich es nicht. so schade das ist. weil es ja die dinge sind, die sie tun muss um zu überleben. und ich eben gerade noch so ohne dich klar komme.

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empty.
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rem // i will survive
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exactly one hour ago i sat in the car in front of your house... and i laughed... you know... it was my laughing... the one that is none. the one which's a hidden cry... if it looks like that. don't know the last time i was there... two years ago? one and a half? i really don't know...but sitting there felt like nothing ever happend to us. it felt like it was just yesterday. that i went off. or you went off. i really don't remember who of us really left this game. i just know how much i loved you. and still love you. that is mad. and it's making me more and more mad... it doesn't stop. it won't stop. 'cause it's all i still have of you. my love. to you. it's all what i'm left with. my love to you. sitting there... it was like... i can't describe the feeling. i just sat there and said nothing. i went off the car and took a look at your doorbell. and there was still written your name. the name of your family. and the room of your brother was softly enlightened. and i wondered if it's still his room. if it were your room i guess i would have knocked at your window. that moment. it was like... everything around me could have been burned down in this moment. for my sake the world could have gone down. people around me could have been shot... that moment... i just wanted to see you. i still just want to see you. i miss you. i guess you'll never think of how much i miss you. i guess you never could expect how much anyone could miss you. but i do. reallyreallyreally. but i know that if that night turns to day again my nightly declared intention will be passed away... and it's just another friday in the calendar... without calling you... without coming to your house again... without... filling... this emptyness inside me. and i hate days for doing that. i hate the rising sun for chasing my longings away. i hate that nights for being that weak. and i hate myself for being that cowardly...
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empty.
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cranberries.
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schön, dass ich jetzt weiß, was ich die ganze zeit wissen wollte. dass ich jetzt weiß, dass ich dir auch letztes jahr nicht egal war. dass ich dir eigentlich auch nicht egal sein kann. dass du sagst, du denkst manchmal an früher und irgendwie fehlt es dir. also. dass du das sagst. das ist total verrückt. du hättest sowas nie gesagt. es waren die dinge die du nie aussprechen konntest. dass du es brauchst, dass wir wieder zeit miteinander verbringen. vergleichsweise wenig. aber die intensität ist die selbe. vielleicht manchmal mehr. du sagst, dass ich die dinge kennenlernen soll, die dir jetzt wichtig sind. du sagst, dass du weißt, wie gut es mir tat, dass du mich letztens anriefst, als es mir wegen...der alten leiher...wieder so schlecht ging. du sagst auch, dass du es verstehst, dass ich sage, ich wüsste gern, was mit uns passiert ist. dass du nicht sagst, wir hätten uns auseinandergelebt. ich geb zu. ich habs erwartet. ich hatte angst davor. dass du das sagst. weil es das gefühlloseste ist, was man sagen kann. weil man sich nicht ohne grund auseinander lebt. und weil es einfach falsch wäre. weil wir uns nicht auseinander gelebt haben. weil das alle denken. dass das der grund war. weil das alle sagen, dass das ja eigentlich abzusehen war. und nun. denke ich, dass ich doch hätte wissen müssen, dass du das nicht sagen würdest. weil ich auch hätte wissen müssen, dass du mich und uns und alles was war, niemals vergessen könntest.  weil sowas vergisst man nicht. du sagst, es gibt viele menschen. aber du sagst, ich sei unersetzbar. du sagst das. zu mir. du hättest sowas nie gesagt. so viele dinge, die ich die ganze zeit hören wollte. was auf einmal all die tränen, den schmerz, die zweifel, die konsequenzen die mein kopf aus unserer geschichte gezogen hat, rechtfertigt. dass sie es wert waren. dass sie zeichen dafür waren, wie riesig das damals war. dass ich auf einmal weiß, dass es dir nicht anders ging. dass es dir fehlt. dass es wirklich einmalig war. dass es einzigartig war. dass du unersetzbar bist.
:: ♥ ::
ein bischen glücklich.
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rosenstolz // der moment
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"manchmal steht was du suchst auch einfach genau vor dir." hast du mal gesagt. und ich dachte, es wäre wieder einer dieser aufmunternden sprüche die du ab und zu mal klopfst um mein herzschmerzlastiges geplänkel etwas runterzudrehen und mich davon zu überzeugen, dass ich einfach viel zu dramatisch denke. und weißt du. erst letzte nacht, erst da wurde mir bewusst, was ich für dich zu sein scheine. solange wir uns kennen kann ich mich nicht entsinnen ein gespräch länger als zwei stunden mit dir geführt zu haben. du zählst trotzdem zu meinen engsten freunden. du bist trotzdem mein absoluter lieblingsfreund. weil du dich eben für herzschmerzlastiges geplänkel aus meinem mund interessierst. weil du, auch wenn nicht länger als zwei stunden, immer zugehört hast. aber dass du mich kennst, das hat mich doch ein bischen stutzig gemacht. dass du auf einmal dinge über meine person sagst, die ich im entferntesten nicht vermag so zu formulieren, weil ich selbstdefinitionen einfach blöd finde, die letztendlich aber treffender gar nicht hätten sein können, das verblüffte mich. dass du, hätte ich nur einmal die augen aufgemacht und geschaut, was da genau vor mir steht, meine welt bestens mit mir hättest teilen können, das kapier ich erst jetzt. nachdem wir letzte nacht ein gespräch länger als zwei stunden führten. nachdem du letzte nacht lieber mich zum bus anstatt deine freundin nach hause brachtest. nachdem du mir erklärtest, was ich warum für musik hören muss und dass du die momente mit dir allein so sehr liebst, weil du dann in ruhe nachdenken kannst. das weiß ich erst jetzt. und hättest du es mir nicht erzählt, hätte ich dich niemals so eingeschätzt. und hätte ich einfach mal die augen aufgemacht, wer weiß in welcher welt wir uns dann gerade befinden würden? und wer weiß, ob wir dann nicht vielleicht doch auf irgendeiner krokodilsfarm in australien gelandet wären...wahrscheinlich habe ich letzte nacht gelernt, warum man den begriff "verpasste chance" erfunden hat. und irgendwie. tut es mir leid.

* * *

sounds mad.
but it's fact that.
we know we couldn't go on without this fight.
of past and pain and future and past.
because we need it.
and it's all that we're left with.
the only thing that really belongs to us.
is our own experience.
sounds mad.
but how.
could we go on living if we forget what made us what we are now?
so we have to hold on to our memories.
no matter how cruel.
it was...
i guess.
* * *


nein ich kann dir leider nicht sagen, wie ich mich fühlte, als du mir sagtest, dass wir dieses lied auch hätten singen können. als ich dir no need to argue von den cranberries vorspielte. nein ich kann es dir nicht sagen. weil ich alles nur das nicht erwartet hätte. natürlich hätten wir es singen können. natürlich denke ich bei diesem lied an niemand anderen als an dich. natürlich kam irgendwann die zeit in der wir wussten, dass wir uns bald nicht mehr haben werden. und natürlich wirst du immer etwas besonderes für mich sein. immerimmerimmer. aber leider kann ich dir nicht sagen, was ich eben fühlte. ein glück auch, dass du nicht danach fragst. weil du ja auch gar nicht danach fragen brauchst. du weißt es ja. irgendwie. ein glück. dass du ja verstehst, was ich nicht erklären kann. ein glück. dass alles wie immer ist. ein glück -

dass das mit uns ja schon lange vorbei ist.

:: ♥ ::
verblüfft.
:: ♪ ::
cranberries.
* * *


und dann will ich deine hand greifen.

und mit dir die große lange straße entlang rennen.

die straße mit den tausend menschen die dort täglich langlaufen.

um uns herum.

ich will uns rennen sehen.

ich will uns lachen hören.

ich will uns zusammen fühlen können.

wenn wir da so laufen.

unter dem blauen frühlingshimmel.

neben u-bahn und straßenbahn und autos und fahrrädern.

zwischen tausend menschen.

vorbei an den hundert geschäften und apotheken rechts von uns.

wir rennen.

lass uns doch was rufen.

lass uns schreien.

lass uns laut lachen.

wie wir es immer getan haben.

hey, wir haben immer gelacht.

du.

wir müssen lachen.

warum lachst du nicht?

ich lache doch auch noch.

ich lache noch.

ich lache noch.

warum lachst du nicht?
WARUM LACHE ICH NOCH,
WENN DU NICHT LACHST?

:: ♥ ::
anywhere between heaven+hell.
:: ♪ ::
losing my religion.
* * *

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